Eigenkapitalrendite

Weitere Begriffe für die Eigenkapitalrendite sind:
Eigenkapitalrentabilität, Eigenkapitalverzinsung, EK-Rendite, EK-Rentabilität, Rentabilität des Eigenkapitals oder Unternehmerrentabilität.

Die Eigenkapitalrendite ist das Verhältnis zwischen Gewinn und Eigenkapital.

Je höher diese Kennzahl ist, desto besser ist die Entwicklung des Eigenkapitalanteils in einem Unternehmens. Demnach stellt die Eigenkapitalrendite die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals dar.
Mit einer hohen Eigenkapitalrentabilität wächst der Wert eines Unternehmens. Einerseits steht das Unternehmen durch das vermehrte Eigenkapital wirtschaftlich robuster dar. Andererseits fällt die Bewertung von Ratingagenturen und Gläubigern besser aus. Die Folge ist ein höherer Aktienpreis.
Eine niedrige Rendite muss jedoch nicht zwingend als negativ bewertet werden. Die EK-Rendite sollte immer in Kombination mit der Eigenkapitalquote betrachtet werden. Denn je niedrige die Eigenkapitalquote, desto höher kann die Eigenkapitalrendite ausfallen. Mit der Aufnahme von Fremdkapital ist es möglich die Eigenkapitalrentabilität „künstlich“ zu erhöhen. Diesen Vorgehensweise bezeichnet man auch als den Leverage-Effect.

    \[ \boxed{\mathrm{Eigenkapitalrendite=\frac{Jahresüberschuss}{Eigenkapital}}}\ \]