EBIT-Marge

Die EBIT-Marge bzw. die operative Gewinnmarge ist das Verhältnis zwischen dem EBIT und den Umsatzerlösen. Die Ertragskraft des Unternehmens kann durch diese Kennzahl eingeschätzt werden.

    \[ \boxed{\mathrm{EBIT­~Marge=\frac{EBIT}{Umsatz}}}\ \]

 

Die Kennzahl erhöht sich, sobald die Umsätze bei gleichbleibenden EBIT reduziert werden oder wenn der operative Aufwand, wie Material- oder Personalkosten gesenkt werden können. In diesem Fall würde das EBIT steigen. Je höher das Ergebnis, desto profitabler wirtschaftet das Unternehmen. Unternehmen aus der Software-Industrie weisen bisher die höchsten EBIT-Margen auf.

Der internationale Vergleich von Unternehmen ist mit dieser Kennzahl möglich, da in dem EBIT Steuern und Finanzierungsbedingungen nicht berücksichtigt werden. Die EBIT-Marge sollte über 10 % liegen. 35 % sind als gut einzustufen.

Weitere Margen im Überblick

 

Brutto – Marge | Bruttomarge

    \[ \boxed{\mathrm{Brutto~Marge=\frac{Bruttoergebnis}{Umsatz}}}\ \]

 

 

Operative Marge

    \[ \boxed{\mathrm{Operative~Marge=\frac{operatives~Betriebsergebnis}{Umsatz}}}\ \]

 

 

EBIT – Marge

    \[ \boxed{\mathrm{EBIT­~Marge=\frac{EBIT}{Umsatz}}}\ \]

 

 

Vorsteuermarge

    \[ \boxed{\mathrm{Vorsteuermarge=\frac{Vorsteuerergebnis}{Umsatz}}}\ \]

 

 

Netto – Marge | Nettomarge

    \[ \boxed{\mathrm{Nettomarge=\frac{Jahresüberschuss}{Umsatz}}}\ \]